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Liebe Patientin, lieber Patient!

Leiden Sie unter Schulterbeschwerden?
Steht eine Schulterprothesenoperation bevor?
Haben Sie schon ein künstliches Schultergelenk?

Auf den folgenden Seiten möchten wir Ihnen Antworten auf Ihre Fragen rund um das Thema Schulterendoprothese geben. Diese allgemeinen Informationen können keinesfalls eine ärztliche Beratung und Untersuchung ersetzen. Sie dienen nur der Anregung und Ergänzung für Gespräche mit Ihrem Arzt. Dieser kann individuell auf Ihre Beschwerden eingehen und wird Ihnen eine auf Sie zugeschnittene Behandlung zukommen lassen.
Die Schulter ist ein sehr kompliziertes Gelenk – und insofern anfällig gegen Entzündungen und Belastungsschäden. Betroffene klagen über Schmerzen und verschlechterte Beweglichkeit im Schultergelenk, die bis hin zu Arbeitsunfähigkeit und eingeschränkter Lebensqualität führen kann.
Eine Schulterprothesenoperation kann Betroffenen in der Regel die Schmerzen nehmen und einen Teil ihrer Beweglichkeit zurückgeben. Bereits wenige Monate nach der Operation kehren Patienten wieder ins Arbeitsleben zurück, treiben Sport und gestalten ihre Freizeit mit nur wenigen Einschränkungen.
In Deutschland werden jährlich rund 3000 Schulterendoprothesen eingesetzt – mit steigender Tendenz. Damit werden Schulterprothesenoperationen zwar nicht so häufig wie Knie- oder Hüftprothesenoperationen durchgeführt, dennoch gehört dieser Eingriff zum Standard in spezialisierten Abteilungen.
Inzwischen liegen für den Ersatz des Schultergelenks bereits Langzeitergebnisse vor, in denen gute Verläufe über 10 Jahre dokumentiert sind. Durch moderne Operationstechniken können Schulterendoprothesen heutzutage bis zu 20 Jahre und länger im Körper verbleiben. Die Behandlung von Schulterbeschwerden kann nur dann erfolgreich sein, wenn die richtige Methode angewandt wird. Wie sich Ihre Beschwerden am besten behandeln lassen, besprechen Sie daher bitte mit Ihrem Facharzt.
Wir wünschen Ihnen alles Gute.
Ihr Heraeus-Team

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